Grabarten Erdbestattung

Wahlgrab

Wahlgrab

Wahlgrabstellen sind Erdgräber mit einer oder mehreren Grabstellen die zu einer Grabeinheit zusammengefasst sind. Diese Gräber können von den Angehörigen entsprechend den Friedhofssatzungen individuell gestaltet werden. Dies beinhaltet den Grabstein und die Einfassung des Grabes sowie dessen Bepflanzung.

Wahlgräber können nach Ablauf der Ruhefrist des Verstorbenen wiedergekauft werden und dienen so vielen Generationen als letzte Ruhestätte.

Rasengrab in parkähnlicher Lage

Seit 2007 gibt es auf dem Friedhof Norden-Barenbusch ein Grabfeld mit sogenannten "Rasengräbern in besonderer Lage". Diese Gräber sind für Erdbestattungen vorgesehen und ca. 6-8 Wochen nach einer Beisetzung wird dann eine Grabplatte mit den Daten des Verstorbenen in den Rasen eingelassen. Eine individuelle Bepflanzung dieser Gräber ist nicht möglich. Die Pflege liegt ausschließlich in den Händen der Friedhofsverwaltung. Die Grabstellen werden auch nur im Trauerfall zur Verfügung gestellt und werden der Reihe nach vergeben; jedoch kann bei Ehepaaren für den hinterbliebenen Ehegatten die nächste Grabstelle mitgekauft werden, sodass eine spätere Beisetzung nebeneinander sichergestellt ist.

Grundgedanke dieser Grabstellen ist es, für die Angehörigen einen würdigen Ort zu schaffen um zu trauern, aber auf der anderen Seite nicht einen "Zwang" für eine Grabpflege aufzubürden. Wann immer man möchte, kann man den Friedhof aufsuchen und braucht sich keine Gedanken um den Zustand des Grabes zu machen.

Reihengrab

Reihengräber sind Einzelgräber, die der Reihe nach belegt werden. Wie beim Wahlgrab hat man hier auch die Möglichkeit der individuellen Gestaltung und Bepflanzung entsprechend der jeweiligen Friedhofssatzung. Nach Ablauf der Ruhefrist kann ein Reihengrab nicht wieder erworben werden, sondern geht wieder in den Besitz der Friedhofsverwaltung über.

Grabarten für Urnenbestattungen

Urnengemeinschaftsgrab

Urnengemeinschaftsgrab

Urnengemeinschaftsgräber werden von der Friedhofsverwaltung gepflegt und haben dabei das Aussehen eines normalen Grabes. Je nach Grabgröße finden unterschiedlich viele Urnen Platz. Es kann im Trauerfall gleichzeitig eine weitere Grabstelle für den hinterbliebenen Ehegatten miterworben werden, damit sichergestellt ist, dass eine spätere Beisetzung nebeneinander erfolgt. Am Gedenkstein werden in Blattform der Name und die Daten des Verstorbenen angebracht. Blumen können am Grab niedergelegt werden

Urnenwahlgrab

Wahlgrabstellen sind Erdgräber mit einer oder mehreren Grabstellen, die zu einer Grabeinheit zusammengefasst sind. Diese Gräber können von den Angehörigen entsprechend den Friedhofssatzungen individuell gestaltet werden. Dies beinhaltet den Grabstein und die Einfassung des Grabes sowie dessen Bepflanzung. Wahlgräber können nach Ablauf der Ruhefrist des Verstorbenen wiedergekauft werden und so vielen Generationen als letzte Ruhestätte dienen.

Urnen-Rasengrab in parkähnlicher Lage

Seit 2007 gibt es auf dem Friedhof Norden-Barenbusch ein Grabfeld mit sogenannten "Rasengräbern in besonderer Lage". Diese Gräber sind auch für Feuerbestattungen vorgesehen und ca. 6-8 Wochen nach einer Beisetzung wird dann eine Grabplatte mit den Daten des Verstorbenen in den Rasen eingelassen. Eine individuelle Bepflanzung dieser Gräber ist nicht möglich. Die Pflege liegt ausschließlich in den Händen der Friedhofsverwaltung. Die Grabstellen werden auch nur im Trauerfall zur Verfügung gestellt und werden der Reihe nach vergeben; jedoch kann bei Ehepaaren für den hinterbliebenen Ehegatten die nächste Grabstelle mitgekauft werden, sodass eine spätere Beisetzung nebeneinander sichergestellt ist.

Grundgedanke dieser Grabstellen ist es, für die Angehörigen einen würdigen Ort zu schaffen um zu trauern, aber auf der anderen Seite nicht einen "Zwang" für eine Grabpflege aufzubürden. Wann immer man möchte, kann man den Friedhof aufsuchen und braucht sich keine Gedanken um den Zustand des Grabes zu machen.

Urnengrab anonym

Anonyme Urnengräber ohne Namenskennzeichnung auf Rasenfeldern werden in der Regel aus finanziellen Gründen gewählt. Für die Angehörigen sind sie jedoch keine gute Lösung, da ein Ort zum Trauern fehlt. Bitte fragen Sie uns nach Alternativen.

Urnenbaumgrab

Die Urne wird im Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt. Dies kann in einem sogenannten Friedwald® oder Ruheforst® geschehen, aber auch einige Friedhöfe bieten heute diese Möglichkeit an. Dabei bleibt der natürliche Waldcharakter des ausgewiesenen Gebietes erhalten, die Grabpflege wird von der Natur übernommen. Kleine Gedenktafeln an den Bäumen erinnern an den Verstorbenen.

Kolumbarium

Diese Grabart stammt aus der Antike. Im Alten Rom wurden Urnen in Mauernischen beigesetzt, die an einen Taubenschlag erinnerten, daher stammt der Name. Heute gibt es Kolumbarien zumeist oberirdisch in einigen Kirchen, aber auch auf Friedhöfen. In den Nischen finden jeweils bis zu zwei Urnen Platz, sie sind pflegefrei.